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Auf dieser Seite werde ich ein bißchen von Lescos Obedience-Training berichten -

von Schwierigkeiten, Kleinigkeiten, "Geschenken" usw....

 

 

 

 Viel Spaß beim "Zugucken"!!!        

 

 

 

 

 

03.12.2007 Distanzkontrolle

Mein Hund hat mich (mal wieder und zum wievielten Male wohl schon???) mal wieder so richtig fasziniert und glücklich gemacht....

Nach nur ca. 6 Wochen haben wir die Distanzkontrolle komplett umgestellt.

Vor dieser Umstellung stand bei Lesco nix still - im Gegenteil, in viele Positionen ist es mit allen Vieren gleichzeitig "gehüpft"....- was nicht nur mir auch sehr gut gefallen hat, zeigte er dabei wirklich ein tolles Tempo und auch hier seine ihm eigene Arbeitsfreude.

Leider jedoch war es ja nicht ganz 100 %tig... - viel Punktverlust hatten wir aber eigentlich nie, eben auch nur, wenn Lesco mal "zu freudig gehüpft" ist und dadurch Raum beanspruchte.

Aber auch im Obedience steht die Zeit nicht still ....

Nachdem ich also in mich gegangen bin und mich entschloss, ihm nun die Distanzkontrolle mit "angetackerten" Hinterfüßchen beizubringen, folgen die Taten.

Bis auf das Sitz aus dem Platz und das Platz aus dem Sitz mußten wir alle anderen Postitionen "umlernen".

Und jetzt sind 6 Wochen um und die Hinterfüßchen bleiben "angetackert" - egal welche Position, bei vollem Prüfungsabstand.

Und um zu sehen, ob diese Umstellung auch in einer Prüfung sicher klappt, haben wir ja noch mind. 3 Monate Zeit.... -

Mehr und mehr beschleicht mich das Gefühl, daß ich es mit einem kleinen "Versteh-Genius" zu tun habe - aber genau das erwartet man ja auch von einem Heliborder, nicht??

 

 

gerichtetes Apportieren:

ich fange mal hiermit an, denn das war die erste, und recht einschneidende Schwierigkeit....

Lesco war gut vorbereitet für die O3, und der erste Start kam:

Prüfung lief auch echt prima, bis auf: das gerichtete Apportieren!

Also: Lesco zur Stehpylone, da sein Steh, dann meine Armbewegung zum entsprechenden Holz, Lesco rennt hin, nimmt es auf - und:

Spuckt es wieder aus!!!

Habe ihn dann zurückgeholt (also null Punkte waren es eh, nochmal hingeschickt und er hat es genommen und gebracht)

Eine gute Beobachterin meinte gleich: "ja, das riecht halt nicht nach Dir"

Und ja, ich konnte es zwar zuerst kaum glauben, aber die nächste Prüfung das gleiche Problem - tatsächlich, Lesco ist immer zum richtigen Holz hin, genommen, ausgespuckt.

Da hieß es nur üben....auf fremde Plätze fahren, fremde Hölzer von fremden Personen auslegen lassen...

Auf den nächsten Prüfungen habe ich dann immer, wenn Lesco bei der Holz-Aufnahme war, ein Zusatzkommando gegeben - das hat auch gut funktioniert - zwar immer Punktabzug, aber immerhin kein Nuller!

Mittlerweile kann ich das Zusatzkommando auch bei den Prüfungen weglassen - und er holt es.

Aber dennoch nutze ich weiterhin die Möglichkeit, mir fremde Hölzer auslegen zu lassen - und ich habe auch hin-und wieder noch ein leichtes "Überlegungs-Zögern" bei Lesco bei der Aufnahme bzw dem Rückweg dann festgestellt.

 

 

Stehpylone:

hier ein echtes Geschenk meines Hundes (wie so viele..)

als ich Lesco das erste Mal mit der Stehpylone zusammen brachte, habe ich ihn warten lassen, bin ca 10 Schritte nach vorne gegangen, habe eine Pylone hingestellt, zurück zum Hund und "Pylo" gesagt.

Lesco hin, ich "Steh" -Lesco stand.

Daran hat sich bis heute nix geändert.

Das war also kein Training, sondern ein Geschenk.

 

 

Box:

 da ich ja am Anfang "in´s Blaue hinein" trainiert habe und manches falsch verstanden, habe ich Lesco am Anfang nicht in die Box, sondern an die Leine geschickt.

Ähnlich wie mit der Pylone (siehe oben) habe ich die Leine in´s Gras geleckt und ihn dorthin geschickt.

Bestätigung gab es immer, sobald er die Leine mit seinen Pfoten berührte bzw auf ihr stand.

Erst später habe ich dann immer die 4 Pylonen drumherum gebaut, was aber an Lescos Fixpunkt nichts änderte. Auch heute noch lege ich die Leine im Training in die Box, so daß ich ihn entweder verbessern kann, falls er mal "falsch" stehen sollte oder aber auch, weil ich nicht möchte, daß Lesco zu früh bremst ... also lege ich die Leine recht weit nach hinten (die Leine ist ein "schmuddeliges Seil" - er soll es ja nicht allzu leicht haben..)

Problem bei dieser Sache:

Lesco läuft immer in gutem Tempo dahin, Frauchen kann schlecht gucken, dh es ist immer sehr spannend, ob er denn auch drin ist....